PC-Equipment zum Spielen

Hey,

nicht jeder mag Simulations-Spiele. Ich persönlich aber bin ein Fan guter Simulation. So sollte es möglichst genau dargestellt und benutzt werden. Vor über einer Woche habe ich mir den Euro Truck Simulator 2 (ETS2) des Entwicklers SCS Software zugelegt. Ich kannte bereits zwei ältere Spiele vom selben Entwickler, Bus Driver und 18 Wheel’s of Steel Haulin‘. Grafisch und spieltechnisch hat sich dort eine Menge verändert, in dieser Zeit sind ja auch die PCs immer besser geworden.
Als ich klein war hatte ich immer ein Lenkrad, habe es aber damals für die PlayStation 2 genutzt. Zu dem Zeitpunkt gab es weder gute PCs noch Spiele. Aber auch hier hat sich einiges getan, leider ist gutes Equipment, gerade was solche Simulationssteuerungen angeht relativ teuer. So gibt es für Schiff-Simulatoren eine Steuerung die bei knapp 400€ liegt und die wohl beste Lenkrad-Lösung für PC und Konsolen scheint mir das Logitech G27 zu sein, welches bei knapp 250€ liegt.

Was ich am G27 Lenkrad gut finde sind in erster Linie die realistische 900° Steuerung, eben wie eines echten PKWs, LKWs, etc. Zudem besitzt das Lenkrad als eines von wenigen eine Gangschaltung und Kupplung. Und nochmal zudem ist diese Gangschaltung kein Hebel den man nach Vorne und Hinten drücken kann, sondern eine realistische H-Schaltung wie bei einem Fahrzeug.

Mittlerweile habe ich das G27 im Einsatz und bin voll zufrieden. Zwar hätte man ruhig mehr Stahl als Plastik für das Eine oder das Andere verwenden können, aber es macht einen robusten Eindruck. Den Rückwärtsgang musste ich erst einmal suchen. Woher sollte ich aber auch wissen, dass man dazu den Schaltknüppel runterdrücken muss, da der Rückwärtsgang unter dem 6. Gang liegt.
Mit dem G27 macht das Fahren im Euro Truck Simulator 2 gleich doppelt Spaß, es ist einfacher als die Tastatur zu benutzen und eben realistischer. Auch andere Spiele werde ich in nächster Zeit damit testen.

Fazit:
Das Logitech G27 kann ich nur empfehlen.

Windows 8 – Linux fail

Ja, da möchte man sowohl Windows 8 und Ubuntu auf zwei Partitionen installieren und nichts funktioniert wie immer. Wie bereits getweeted möchte ich einmal etwas benutzen, was sofort funktioniert. Aber dafür müsste ich zunächst einen Apple Macintosh kaufen, wieder und das sehe ich bei der aktuell sehr schlechten Auswahl sowieso nicht ein.

Eine Katastrophe, dass ich Ubuntu nebenher installieren kann, wie ich finde. Dafür konnte ich kurz den ETS2 (Euro Truck Simulator 2) für Linux anspielen, am selben Tag kam nämlich die offizielle Beta für Linux heraus. Das funktionierte ganz gut, aber das Flackern wie vom Entwickler SCS Software bereits erwähnt wurde trat auch bei mir auf. Ganze 27 Spiele von 185 aus meiner Steam Liste gab es für Linux.

Wie dem auch sei, die Woche klingt langsam aus, morgen wieder Freitag, letzter Schultag und Start ins Wochenende. Bis nächsten Montag werde ich mir erst einmal Gedanken über eine mögliche Ubuntu-Installation machen, letzter Ausweg wäre eine Virtuelle Maschine, zum Entwickeln zwar okay, zum Spieletesten aber unmöglich.

Cross-platform, eine neue Ära

In dem letzten Artikel, Ubuntu – Willkommen, Linux Welt!, berichtete ich darüber, dass ich demnächst auch Ubuntu neben meiner Windows 8 Installation verwenden werde. Auch sprach ich Cross-platform an, denn aktuell schreibe ich Software nur in C#. Und obwohl es Mono gibt bringt dies auch einige Nachteile.

Cross-platform

Was mich wieder zu dem Thema Java bringt. Die Idee hinter Java ist ja an und für sich gar nicht schlecht jedoch frisst Java ja sehr viele Ressourcen. Die Frage ist welche anderen Cross-platform Programmiersprachen da bleiben, mal abgesehen von C++.

Das Thema ist auch gerade für mich wichtig, denn auf meiner To-Do-Liste steht immer noch SavegameExplorer weiterzuentwickeln, wie bereits vor wenigen Tagen auf der Facebook-Seite angekündigt. Siehe hier. SavegameExplorer soll auf Steam über Greenlight veröffentlicht werden und da spielt dann auch das Thema cross-platform eine große Rolle. Denn es ist wichtig, meiner Meinung nach, sämtlichen Benutzern von Steam die Möglichkeit zu geben ihre Spiele zu sichern. Nicht nur den Leuten die Windows verwenden, auch denen die Linux oder Mac haben. Dies ist natürlich eine große Herausforderung. Die Frage ist in welcher Sprache ich eine mögliche Portierung vornehmen werde, darüber werde ich mir in den nächsten Tagen Gedanken machen.

Zudem bedeutet die Portierung des SavegameExplorer’s auch, dass ich das BitText-Format portieren muss. Dieses Format habe ich vor dem SavegameExplorer als kleines Experiment entwickelt und beschlossen es im SavegameExplorer zu testen. Bisher funktioniert dies gut und ohne Probleme, würde es auch eigentlich gerne so beibehalten.

SavegameExplorer

Ubuntu – Willkommen, Linux Welt!

Linux hatte lange Zeit einen schlechten Ruf. Man glaubt, es läuft alles nur auf Kommandozeile, bzw. auf dem Terminal wie es unter Linux heißt. Dieses Denken ist jedoch total veraltet.

Ende 2012 startete Valve seinen Blog für Steam Linux und begann die Portierung mit einem zunächst kleinem Team. Während Origin 2013 erstmals auf Mac erschien gibt es Steam für Mac schon ziemlich lange.
Valve sagt, dass Linux und vor allem Ubuntu die Beste Distribution ist und bevorzugt diese ein klein wenig.

Auch der CTO von Croteam (Macher der Serious Sam Serie) Alen Ladavac sagt, dass sie große Fans von Linux sind und Valve mit Steam ein neues Zeitalter einleiten kann.

ubuntu-logo-large

Alle aktuellen Game Engines unterstützen Linux, jedoch fehlen immer noch viele große Spieleserien. Aber aktuell portieren immer mehr Studios ihre Spiele nicht nur auf Mac sondern auch auf Linux. Ein Beispiel ist der Euro Truck Simulator 2 der Firma SCS Software. Diese arbeitet nach einem Jahr nicht zuerst an einer Portierung für Mac OS X sondern an einer Portierung für Mac.

Mittlerweile gibt es die zweite Beta für Ubuntu 13.04. Da ich auch Windows neuinstallieren muss werde ich die Festplatte in zwei Partitionen aufteilen und einmal Windows 8 und einmal Ubuntu installieren. Für mich ist Ubuntu kein Neuland mehr und in der Vergangenheit war ich immer sehr zufrieden damit.

Aber damit ist es nicht getan. Auch das Thema Cross-platform spielt immer wieder eine Rolle, denn aktuell entwickel ich Software nur mit C# unter Windows. Klar gibt es Mono, jedoch bringt dies auch einige Nachteile mit sich.

Raspberry Pi Server

Daten für unterwegs verfügbar machen. Dies ist ein Thema was oft angesprochen wird und einige Programme verfügen bereits über Weboberflächen für den Fernzugriff auf die jeweiligen Applikationen.
Mit dem Raspberry Pi ist dies ebenfalls möglich, da der Raspberry Pi kaum Strom (3,5 Watt) verbraucht, kann dieser ruhig ohne Probleme 24 Stunden am Tag laufen.

Raspberry Pi LogoSofern man das Raspbian, dass OS des Raspberry Pi’s auf eine SD-Karte geschrieben hat und die Linux-Distribution eingerichtet hat darunter die Benutzer und die Fernwartung, kann man an die zwei USB-Ports zwei externe Festplatten anschließen (oder nur eine, je nach Bedarf). Theoretisch kann man noch einen HUB anschließen, in meinem Fall lass ich es für eine optimale Nutzung der Geschwindigkeit.


Ich möchte meinen Raspberry Pi zum Testen eines Minecraft Servers benutzen, je nachdem ob dieser gut läuft kann der dann darauf laufen bleiben. Ansonsten habe ich vor eine selbstentwickelte Weboberfläche namens „SAN“ draufzuspielen um externe Festplatten anzuschließen und dann diese Daten im Netzwerk und im Internet verfügbar zu machen.

EDIT: 05.02.2013, 19.50 Uhr
Am 04.02.2013 hab ich mir meinen Raspberry Pi bei Amazon bestellt, schon mit nur knappen 50€ ohne Zubehör teuer, dafür bleibt mir der Import aus dem Vereinigten Königreich erspart. Zudem hab ich ein Netzteil und das transparente Gehäuse mitbestellt. Eine SDHC mit 8GB habe ich noch hier gehabt die ich aktuell nicht brauche. Darauf habe ich schon einmal das Image geschrieben, sodass ich also nur noch auf den Raspberry Pi warten muss.

EDIT: 10.04.2013, 15.02 Uhr
Der Pi läuft mittlerweile schon einige Zeit in meinem Haushalt. Ich verwende das offizielle Raspbian Betriebssystem, welches auf Debian basiert. Die ersten Schritte waren das Aktualisieren sämtlicher Pakete und das Aktivieren von SSH, sodass ich den Pi auch ohne Monitor über Putty ansprechen kann. Zudem verwende ich NO-IP mit einer DynDNS, so dass der Pi auch ständig über eine Adresse die gleich bleibt erreichbar ist.

Als der Pi eingerichtet war begann ich mit der Neuentwicklung von SAN. SAN ist ein von mir vor etwa einem Jahr entwickeltes System zur Verwaltung von Daten, hauptsächlich Musik und Videos (Musikvideos, Filme).